Während der Arbeit

Liebe Leserin, lieber Leser,

was ist gerade so besonders an diesen Frühlingstagen?

Zugegeben eine rhetorische Frage, klar beschäftigen sich gerade alle Menschen auf diesem Planeten mit dem Coronavirus Covid19 Sars 2.

Viele von Ihnen sind im HomeOffice und mache erleben zum ersten mal eine beginnende Rezession.

Was ist also besonders an dieser Zeit?

Vorerfahrungen mit dem HomeOffice zu haben?

der

Keine Vorerfahrungen mit dem HomeOffice zu haben?

Durch Vorerfahrungen mit einer fast nur in der eigenen Wohnung stattfindenden Realität, können Sie die neue ungewohnte und zugegeben auch etwas lästige Erfahrung bitte nur in der Wohnung zu sein, anders realisieren.

Wie machen meine Familie und ich das?

  • Wir nutzen gerade die Option des Einkaufs, Sports und der Gartenarbeit um einfach mal wieder durchatmen zu können.
    • Wir haben als Familie auch Glück, seit Jahren HomeOffice machen zu können, alle Abläufe sind eingespielt und wir wissen auch darum, dass manche Stimmungsschwankung einfach dem vielen Sitzen am Schreibtisch, der wenigen frischen Luft und dem mit sich selbst im inneren Dialog zu sein entspringen kann.
  • Unser Rezept gegen Stimmungsschwankungen und Tiefs:
    Raus gehen!
  • Sport machen, jeden Morgen mache z.B. ich mein Heimtraining.
    • Das klingt diszipliniert, ich kann da nur sagen, es ist auch eine Überwindung nötig jeden Tag die diversen Pilates, Planking, Hantelraining, Walking… Aktionen einzuhalten. Meine Motivation ist witzigerweise meine Smartwatch, die ich eigentlich mit zum Schwimmen für das Bahnenzählen angeschafft habe. Durch mein Kalorienverbrauchsziel bin ich in einer Routine dran zu bleiben.
    • Was nur nervt in meinem „Luxusleben“ ist nicht Schwimmen zu können, da schaffe ich mein Ziel von 1500 kcal durch eine Stunde Schwimmtraining, „zugegeben etwas luxuriös“ mein Jammern, also bitte nicht böse sein :).
  • Der nächste Baustein sind gleiche Abläufe, wiederkehrende Termine und die Routine.
    • Die Spülmaschine wird beladen, in der Küche steht nichts herum, da unsere Küche klein ist, muss sie aufgeklart sein.
  • Wir schaffen uns also ein wohliges und geordnetes Umfeld, das hilft uns bei der Arbeit, Beruf, Firma, Schule.
    • Feste Familien Termine, wir haben uns gerade zu Filmabenden verabredet, zusammen im Wohnzimmer statt allein vor dem eigenen Tablett.
    • Sparziergänge und gemeinsamer Sport ist auch ein gemeinsamer fester Termin mittlerweile.
  • Da wir mitten in der Stadt wohnen, fahren wir einmal zum Wocheneinkauf mit dem Auto  (für Wasserkisten und ähnlichem)
    und zwischendurch holen wir beim Supermarkt, Bäcker, Schlachter.. um die Ecke ein.
Vorerfahrung mit einer beginnenden Wirtschaftsflaute zu haben?
oder
Keine Vorerfahrung mit einer beginnenden Wirtschaftsflaute zu haben?

Meine Frau und ich erleben nun die dritte Wirtschaftsflaute (2000, 2008, 2020) als erwachsenen und berufstätige Menschen.

Was erleben wir anders?

  • Ja, die Sorge was wird nun, wie entwickelt sich alles, die ist ein Gast in dieser Zeit.
  • Für mich als selbstständigen mit Erfahrungen aus Projektarbeit, Veränderung der Marktlage, Startphasen von neuen Arbeitsfeldern ist es klar, mit Sicherheit werden kleine Brötchen gebacken und wenn ich dran bleibe, werden die Mengen und die Auftragsgrößen sich auch steigern.

Auf der anderen Seite sind wir sparsam und machen viel selbst.

  • Brot wird selbst gebacken, Möbel, manche Freizeitgeräte und manche Kleidung im Second Hand oder den Kleinanzeigen gekauft.
  • Wir kaufen vor Ort im Fachhandel und versuchen dabei den Handwerker und Händler an der Ecke zu unterstützen.
  • Ich restauriere viel, auch weil es mir selbst Spaß bringt, einen Ausgleich verschafft und ich zu den Dingen einen damit anderen Bezug habe.

Das wichtigste zum Schluss:

In wirtschaftlich engen Zeiten haben immer auch erfolgreiche Biographien und Firmenentwicklungen gestartet.

Es ist eines sicher: Gelernt habe ich aus dem eigenen Leben:

  • Nutzen wir die Zeit zur Bestandsaufnahme und zur Vorbereitung.
  • Nutzen wir die Zeit um Baustellen nach und nach, Schritt für Schritt zu schaffen und Fragen bzw. Aufgaben zu lösen.
  • Jammern hilft nichts, Krisen sind wie Wetter und das Meer, sie können nicht weg geschimpft oder geschmollt werden.
  • Es ist, wie es ist, unsere Einstellung dazu ist entscheidend!
  • Wenn wir aber neu navigieren und uns einfach eine etwas andere Einstellung erlauben, mit der wir nicht gegen die Elemente kämpfen sondern die Elemente nutzen um voranzukommen, dann beginnen wir die Situation für uns neu zu sehen und bewegen uns aus der Krise heraus.

Behalten Sie Ihren Mut und bleiben Sie gesund.

Ihr

 

Ansgar Diekhöner

 

Die Webseite verändert sich gerade

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Liebe Leserin, lieber Leser,

nach mehreren Jahren mit Auswahl und Kontaktassistenten ändere ich nun den Informations- und Bestellvorgang auf meiner Seite.

  • Es kommen zu den einzelnen Angeboten kurze Beschreibungen hinzu.
  • Sie finden unter dem Angebot eine Mailadresse bzw. einen Link zur Email und nehmen bitte darüber zu mir Kontakt auf.
  • Dies geschieht nun in den nächsten Tagen.

Ich freue mich auf Sie.

 

Ihr

Ansgar Diekhöner

Online Angebot zu fairen Preisen, in den Coronaferien

Liebe Leserin, lieber Leser,

nein ich bin kein Millionenerbe und habe Geld zu verschenken. Noch biete ich etwas an, was die Welt nicht braucht.

Meine Motivation nun online meine Arbeit anzubieten und dabei mit Ihnen einen fairen Preis zu finden ist ein Ergebnis meiner fast 25 Jahren Berufserfahrung und der vielen Rückmeldungen zu meiner Arbeit in dieser Zeit.

Ich bin kein großer Freund von Online Kommunikation im Coaching und in so komplexen Situationen.

Da die Situation nun mal ist wie sie ist macht es keinen Sinn nicht einfach doch sein Konzept zu verlagern und trotz fehlender Kommunikations- und Wahrnehmungsebenen online zu arbeiten.

Ehrlich gesagt ist jede Kommunikation von unseren blinden Flecken, unserer Filterung der Realität etc. beeinflusst, auch in einer idealen Situation kann eine Information einfach nicht ankommen.

Deswegen Mut zur Lücke und Mut zur offenen Kommunikation, mit der einfach Lücken wieder geschlossen werden können.

Wenn Sie nun gerade einfach eine Moderation, ein Coaching, einen Dialog brauchen, sprechen Sie mich an.

Teilen Sie mein Angebot mit anderen, von denen Sie wissen, diese brauchen eventuell eine dieser Leistungen.

Hier der Link zum Online Angebot

 

Ihr

Ansgar Diekhöner

 

Trotz Corona Pandemie geht die Arbeit weiter

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Sehr geehrte Kunden,

trotz der Einschränkungen können Sie weiter Ihre Weiterbildung besuchen.

Ich biete ab sofort meine Leistungen nur online an.

Sie können ab sofort ein Coaching, meine Workshops und die Moderationen, sowie auch Seminare online besuchen.

Ich stelle meine Webseite dazu um und werde meine Angebote dazu in den Angebotsbörsen abändern bzw. einstellen.

Falls Sie mittelbar oder unmittelbar einen Arbeitsplatzwechsel anstreben, weise ich Sie auf das berufliche Coaching besonders hin.

Wollen Sie Ihre Unternehmung neu aufstellen, weise ich Sie besonders auf die Workshops und Moderationen hin.

Bleiben Sie gesund und lassen Sie uns die Auszeit effektiv nutzen. Sich jetzt neu aufzustellen, ist mit das Beste, was in einer komplexen Situation gemacht werden kann.

Ihr

Ansgar Diekhöner

Wahrnehmung – komplexes Konzept oder ?

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Liebe Leserin, lieber Leser,

Was ist Wahrnehmung?

In den Standard Seminarunterlagen kommt der Begriff Wahrnehmung eher durch Synonyme vertreten vor. Häufig schreibe ich in meinen Seminarunterlagen von Teilen der Botschaft den Nonverbalen und Verbalen Anteilen im Verständnis der Kommunikation als komplexem Vorgang. Die Frage wie real ist das Reale ist auch in einem Kommunikationstraining oder in einem Seminar zur Mitarbeiterführung nicht an erster Stelle zu setzen, gerade für die Teilnehmer wird das zu theoretisch oder sie fühlen sich falsch abgeholt.

Hier haben wir gleich drei Aspekte der Wahrnehmung im Text gehabt:

  • Ich habe Ihnen geschrieben, dass meine Seminarunterlagen die Wahrnehmungsperspektive beinhalten, Kommunikation als Mehrschichtigen Vorgang mit unterschiedlichen Ebenen des Erlebens bei der in der Kommunikation beteiligten zu sehen.
  • Die Realität, also das mich aktuell umgebende, ist Produkt meiner Wahrnehmung.
    Meine Realität prägt auch meine Erwartungshaltung an meine Kommunikationspartner.
  • Im Sinne des zweiten Punktes erwarte ich in einem an meine Zielgruppe ausgerichteten Seminar erst einmal keine Psychologievorlesung und bin skeptisch, da ich einen Praxisnutzen bzw. Praxisbezug (zu meiner realen Praxis!) erwarte.

Sie merken, der Satz von Paul Watzlawick „Man kann nicht nicht kommunizieren“ beschreibt genau diesen Umstand. Paul Watzlawick hat in seinem Buch „Wie wirklich ist die Wirklichkeit?“ hier zu seinem Axiom der Kommunikation auch noch einmal Stellung bezogen und betont, dass unsere Realität immer ein individuelles Konzept ist. Es gibt Überschneidungen und Übereinstimmungen, die das soziale Leben möglich machen und ausgestalten.

Die Idee des Eisberges (Ruch/Zimbardo (1974)) als Modell einer Kommunikation bzw. zur Verdeutlichung der auch uns nicht immer präsenten Komplexität der Kommunikation zielt hierbei auch auf das Konzept der Realität in unserer Wahrnehmung ab. Meist habe ich dieses Modell in meinen Seminaren oder in Einzelcoachings als Synonym für die uns bewussten und unbewussten Elemente in der Kommunikations- /Verhaltenssituation in Gebrauch. Auch an dieser Stelle gehe ich nur bei Bedarf und Wunsch tiefer in die Betrachtungsperspektive hinein.

Denn (für die gesamte Kommunikation gilt):

  • Meine Wahrnehmung
    • Meine Perspektive in der Kommunikation
      benennt diese komplexe Betrachtungsart als bekannt, vertraut und professionell alltäglich.
      • Ich reflektiere mein Verhalten und versuche meine Wahrnehmungslücke durch den blinden Fleck dadurch auszugleichen.
    • Meine Perspektive in der Kommunikation ist mir bekannt, ich bin durch meinen blinden Fleck nur nicht in der Lage zu erkennen, dass mein Verhalten inkongruent zu meinen Inhalten steht und ich damit an meinem Ziel vorbeikommuniziere.
      • Meine Selbstreflektion muss in diesem Moment auch davon beeinflusst sein.
    • Die Wahrnehmung meiner Kommunikationspartner aber
      • Benennt diese Perspektive eventuell als bekannt, vertraut und professionell alltäglich.
        • Reflektiert ebenso wie ich um die Effekte des blinden Flecks zu minimieren.
      • Benennt diese Perspektive wie oben beschrieben, meint aber etwas individuell Anderes damit.
        • Reflektiert hierbei ebenso und ist durch die eigenen Grundannahmen
          in einem anderen Kontext aufgestellt.
      • Kennt diese Perspektive gar nicht und ist irritiert bzw. muss sich auf diese neue Perspektive erst einmal einstellen.
        • Ist eventuell oder aus einem anderen Kontext mit einer reflektierenden Perspektive Vertraut kann aber ein Authentizitätsdilemma haben, da sie sich in der reflektierenden Handlungsperspektive als potentiell manipulativ verordnet.

Sie lesen, es ist bei einer Kommunikation leider doch unumgänglich die Wahrnehmung, Betrachtung und Analyse (Reflektion) und Handlung in einer Kommunikation (schließt das Verhalten mit ein) zu betrachten und zu analysieren.

  • Denn Appel, dies jeden Moment zu machen, möchte ich hier mitgeben.
    • Ich vergleiche dies einmal mit dem konzentrierten Fahren auf einer Straße oder durchführen von komplexen Handlungen (z.B. Klettern, Brot backen, Handwerksarbeiten als Heimwerker durchführen…).
  • Die Motivation hinter dem Appel ist:
    • Bei einer bewussten Wahrnehmung, sind wir schneller in der Lage,
    • unerwartete Ergebnisse als Information und nicht als Fehler zu sehen und
    • können diese in eine Anpassung unseres Verhalten und unserer Wahrnehmungsperspektive verwerten.

Herzliche Grüße zum dritten Advent

Ihr

Ansgar Diekhöner

Was bringt mich in meinem beruflichen Leben voran?

Liebe Leserin, lieber Leser,

oft sind wir nur in unserem Alltagstrott, leben, funktionieren und planen innerhalb unseres normalen Lebensabschnittes (der Woche, des Monats…).

Eine Überlegung anzustellen, wo wir uns in der Zukunft sehen wollen, verlangt in diesem System zu viel von uns ab, da wir unsere Perspektive und Arbeitsausrichtung verlassen müssten.

Schenken Sie sich doch zum Ende des Sommers eine Bestandsaufnahme und überprüfen Sie in einem beruflichen Coaching, wo Ihre wertvollen Wissensschätze, ihre ganz persönlichen professionellen Alleinstellungsmerkmale sind.

Ernten Sie einfach ihr Fachprofil und überlegen sich dann, was Sie wie weiterentwickeln und was Sie neu entdecken wollen.

Finden Sie einen Termin.

 

Ich freue mich auf Ihre Anfrage.

 

Ihr

 

Ansgar Diekhöner

 

Was ist hier eigentlich wahr und real?

Liebe Leserin, lieber Leser,

als erstes, nein ich beginne nicht mit alternativen Sichtweisen. 🙂

Die Frage soll ganz grundsätzlich sein:

Was ist für uns wahr und was ist real, realistisch?

Bei einem Überangebot an Fakten und Darstellungen liegt es zum einen in der Medienkompetenz sich nicht einer Dynamik auszusetzen. Wir sind nun mal empathische und auf Schlüsselreize geprägte Lebewesen.

Auch machen wir uns nicht immer bewusst, wie viel uns doch unbewusst steuert und unser Verhalten maßgeblich beeinflusst.

Wenn um ein klassisches Schema zu benutzen , Männer sich als rational und sachlich ansehen, Frauen wiederum genau genau die Sachlichkeit absprechen… Sie merken es läuft auf eine Reduzierung auf eine Verhaltenseigenschaft zu, die nie einen Menschen (W,D,M)  komplett beschreiben können. Genau so ist es mit der Detailbetrachtung bei komplexen Themen.

  • Wenn wir nicht akzeptieren emotional und auch rational zu sein, wenn wir nicht manche komplexe Thematik einfach akzeptieren, kommen wir nie zu einem Lösungsansatz.
  • Aber warum ist das so schwer etwas zu akzeptieren?

Es könnte mit dem Verlust der Kontrolle zu tun haben. In Interventionen habe ich gelernt, das dieser erste Schritt die meiste Zeit braucht. Um zur Grundfrage zurück zu kommen, es ist real, was wir als real akzeptieren, es ist eine Tatsache, die wir als Tatsache annehmen.

  • Wer dissoziiert ist, kann erst einmal nicht unangenehme Tatsachen akzeptieren.
  • Ich denke der Schlüssel ist eine Tatsache neutral zu sehen, sie ist weder gut noch böse, weder war noch falsch.
    • Wir können Angst vor dem Ertrinken haben und uns vom Meer fernhalten.
    • Wir können Angst vor dem Ertrinken haben, Boote bauen, Schwimmen lernen und mit dem Meer eben.
    • Beides ist möglich.

Sagen wir doch beim nächsten Faktencheck,

OK,  beweise mir mit Argumenten in einer logischen Betrachtung warum meine Tatsache für Dich nicht war, nicht richtig ist.

Realität zu verstehen, heißt oft viel Arbeit investieren, denn Fakten wirken emotional und rational.

Und um eine Sache hier mal zu sagen, rational heißt sich emotional sicher sein. 🙂

 

Viel Spaß beim Grübeln

 

Ihr

 

Ansgar Diekhöner

Lebensperspektiven

Liebe Leserin, lieber Leser,
im zweiten Artikel des heutigen Tages kommt wieder etwas fachliches in meinen Bloginhalt.

Ich habe in den letzten Jahren desöfteren über unsere Lebensperspektive geschrieben.
In meiner täglichen Arbeit stelle ich immer wieder fest, dass diese Lebensperspektive oft für andere und auch für uns selbst schwer zu greifen und zu begreifen ist.

Viele Einflüsse von außen verändern unsere Sicht auf uns und auf unsere Welt.

Unsere innere Wahrnehmung und die Beobachtungen dritter ändern sich in Umorientierungsphasen teilweise auch im Laufe eines Tages.

Wo sollen wir dann überhaupt beginnen?

Meine Kienten/Teilnehmer im Coaching wundern sich zu Anfang immer, wenn wir ein sehr ausführliches berufliches Profil mit einer sehr ausgeprägten Darstellung der Fähigkeiten und Fertigkeiten – andere würden es als unique selling point bezeichnen – erstelllen.

Dann kommt der „AHA“ Effekt:

  • Denn im detailierten Beschreiben liegt die Basis darin genau auf sich uns seine Veränderungen im Laufe des eigenen Lebens zu blicken.
  • Dann können wir einen roten Faden der Entwicklung im eigenen Leben entdecken.
  • So stellen viele sofort fest, was die eigenen Schätze – das professionelle Profil – sind.
  • Wir stellen immer wieder fest (wir=meine Teilnehmer/innen und ich),  es ist viel Routine und selbstverständliche Perspektive in unserer Wahrnehmung.

Somit verändern wir aber unsere Lebensperspektive und kommen zu neuen Gedanken.

Danach fängt die Arbeit erst richtig an, denn ein Ziel, ein Plan, eine Umsetzungsstrategie sollten 360 Grad Betrachtungen sein.

Es geht aber auch dann schneller, da die Klienten / Teilnehmer nun Zugriff auf eigene Werkzeuge / Ressourcen haben und eigenständig vorgehen können.

Was schleppend oder ungewohnt begann, wird einfacher.

Es entwickeln sich Möglichkeiten, die zu Perspektiven werden können.

Dabei zu sein, ist immer eine große Freude und ich bin dankbar anderen auf Ihrem Weg zur Seite stehen zu dürfen.

 

Ihr

 

Ansgar Diekhöner

 

Was kann ich eigentlich gut?

Liebe Leserin, lieber Leser,

immer wieder stellt sich in einem Coachingprozess die Frage, was sind denn meine besonderen Fähigkeiten und Fertigkeiten.

Dabei fällt mir immer auf, es ist schwer für uns gut über uns zu reden.

Mir scheint, es gibt da eine unsichtbare Linie, die schwer zu überwinden ist.

Gegenfrage, warum denn nicht einmal positiv über sich reden, ohne dies als zu absolvierende Pflicht zu verstehen?

Es kann kulturelle Prägung sein, ein das darf ich doch nicht – im Kopf.

Es kann im Moment der Suche nach einem neuen Ziel einfach nicht zum Gesamtbild unserer Emotionen passen.

Wenn wir das irgendwie geschafft haben, kommen wunderbare Erkenntnisse zu Tage. Es verändert sich damit auch die Perspektive.

Wenn Sie nun einfach dran bleiben, kommen Sie einem eigenen Wunsch eventuell näher als auf bekannten und sicheren Wegen.

Einfach eine neue Blickrichtung wagen.

Probieren Sie es aus 🙂

 

Wann ist der richtige Zeitpunkt für Veränderungen?

Liebe Leserin, lieber Leser,

wenn sich in unserem Leben eine Veränderung einstellt, sind wir manchmal überrascht. Andererseits können wir schon geahnt haben, da kommt etwas auf uns zu.

Frei nach dem Motto, „Ändere Du Dein Leben, bevor andere es für Dich übernehmen“, ist die Frage nach dem richtigen Zeitpunkt und den passenden Bedingungen für Veränderungen zu beantworten.

  • Die erste Frage ist: Warum denn das jetzt?
    • Wenn Sie nun sich selbst diese Frage stellen, ergibt sich bei den meisten Menschen ( hierbei leite ich aus meiner Coachingpraxis ab), dass der Zeitpunkt zwas nicht immer passt, die Situation dennoch nun genau bearbeitet werden kann.
  • Eine hiermit oft verbundene Frage ist, „Darf ich das … tun?“.
    • Gute Frage, denn wenn nicht wir dies tun dürfen, wer denn sonst?
    • Sie wissen besser, was wichtig für Sie ist, als alle Menschen auf dieser Welt.
    • Demzufolge macht es doch Sinn sich der eigenen Bedürfnisse und Wünsche bewusst zu werden oder zu sein.

Wie soll das klappen?:

  • Der genaue Sachverhalt, was genau ist meine Situation, was funktioniert, was funktioniert warum ?
  • Die genaue Frage, was funktioniert nicht, ab wo und wie klappt die Funktionsweise nicht?
  • Dies sind versachlichende Fragen, die den meisten aus der Enttäuschung heraus helfen.
  • Aus der Wut sprich der emotionalen Ebene heraus in eine etwas neutralere Ebene der Betrachtung zu kommen.
  • Wir brauchen viel Energie und Ausdauer um einen Veränderungsprozess zu durchlaufen, da sollten wir unsere emotionale Energie in Kraft und Ausdauer lenken.

Zugegeben, es klingt sehr schwer, schwierig. Ja, das ist es auch, mehr kann ich auch nicht dazu sagen.
Wenn einfach akzeptiert wird, dass nun neue Werkzeuge, Fähigkeiten, Vorgehensweisen und ein ganz neues Selbstverständnis uns helfen, müssen wir dennoch sehr intensiv daran arbeiten.

Als Beispiel:

Ich habe auch nicht über Nacht 25 kg abgenommen und mehr Ausdauer bekommen, das ist nun mal ein längerer Prozess.

  • Die Frage bei mir war, was brachte mich dazu, weniger Sport und mehr Essen in mein Leben zu bringen?
  • Dann musste ich den Dicken Mann (mich) akzeptieren.
  • Und erst dann habe ich als dicker Mann mich getraut zu laufen (walken), zu schwimmen und einfach mich bewusster um mich zu kümmern.

Ich erspare Ihnen die Motivationsphrase an dieser Stelle 🙂

Fassen wir zusammen:

  • Veränderungen sind anstrengend und gehen mal gut mal schwer von der Hand.
  • Die Arbeit treibt und den Schweiß auf die Stirn und manchmal die Tränen in die Augen.
  • Mal haben wir Muskelkater, mal sind wir müde gereizt erschöpft.
  • An anderen Tagen wütend oder euphorisch, es ist wie Wechseljahre oder Pubertät, Verliebt sein, Trennung… halt sehr komplex :).
  • Damit Sie das nicht allein druchlaufen müssen, könnte hier ein Coaching helfen, damit Sie Ihren Standpunkt, Ihre Optionen erkunden, bestimmen und ausbauen können.

Machen Sie einen Termin und wir beginnen mit der Arbeit, denn die wartet darauf getan zu werden.

Herzlichen Gruß

 

Ihr

Ansgar Diekhöner

Warum tun wir, was wir tun

Liebe Leserin, lieber Leser,

betrachten wir die Überschrift, sagen viele von uns, gute Frage, fragen wir uns auch.
So aufwandsneutral will ich meinen Beitrag nicht halten.

Menschen, die zu mir kommen um mit mir Ihren weiteren beruflichen Werdegang zu planen, stellen sich genau diese Frage.

Die Frage an sich ist nicht nur wichtig, sie kann auch etwas anders gestellt einen Arbeitsansatz ermöglichen.

Aus:

„Warum tun wir, was wir tun“ kann „Wie tue ich das, was ich gerade tue“ oder
„Was nutze ich, das zu tun, was ich gerade tue“ bzw. „Was hilft mir genau das zu tun, was ich tun möchte“ werden.

Und genau da fängt die Arbeit an.

Denn wie so oft, ist das Leben nicht so nett oder gemein zu uns, wir haben einfach die Fragen des Lebens entweder schon verstehen und als Aufgabe für uns verstanden oder versuchen noch mit einem nicht mehr aktuellen Werkzeugsatz zu arbeiten.

Im letzteren Fall sollte niemand verzweifeln, auch verkaufe ich keine Topwerkzeuge, was ich anbiete ist, dass Sie sich ihrer Talente und Möglichkeiten bewußter werden und wir zusammen diese freilegen und Sie mehr und mehr selbst erarbeiten „Ich tue, weil ich es tun kann und will“  sagen zu können.

Machen Sie doch einfach einen Termin mit mir:

www.diekhoener.org

Herzlichen Gruß

 

Ansgar Diekhöner

 

Raumfrage

Liebe Leserin, lieber Leser,

meine Gemeinschaftspraxis hat die Räume am Westring an eine Kollegin fest vermietet.

Deswegen können alle Kieler Klienten und Kunden mich seit Juli 2018 in Kronshagen in unseren Praxisräumen treffen.

 

Alle Buchungsformulare sind entsprechend angepasst.

 

Ich freue mich auf Sie.

 

Ihr

 

Ansgar Diekhöner

Wie alt bin ich eigentlich?

Liebe Leserin, lieber Leser,
ja, das Jahr der Wahrheit rückt — ist da, ich werde nun bald 50.

UND?

Ich bin mir gar nicht so sicher, ob es bei diesen Jahrestagen (20,30,40,50…)
außer die eigene demoskopie Einordnung zu aktualisieren, ob es dabei wirklich um die eigene Person geht?

Da ich bekennender Träger von Brille und Hörgerät bin, gern auch mal nur Walking mache (bei 100 kg + ist das auch wahrscheinlich besser für die Gelenke), dennoch viel schwimme und mit dem Rad fahre, scheine ich weder dement oder unflexibel noch immobil zu sein.

Also, was bin ich ?

So vieles: Ehemann, Vater, Nachbar, Unternehmer, Bassist, Pianist, was immer andere in mir sehen..

Etwas ändert sich schon, durch den Blick der Lebenserfahrung (ältere Leser mögen mir meine jungendliche Altersmilde verzeihen) kann ich doch etwas besser abwegen.
Trotzdem erwischt mich die Dynamik des Lebens (schön gesagt oder) gern immer noch.

Also was bin ich somit?

Etwas älter, äußerlich und innerlich ab und zu im Alter meines mich umgebenden Körpers.

Vielleicht kennen Sie das auch, bei Musik und Filmen aus (oh Gott) meiner Jugend (wie kitschig und klischeehaft..) erlebe ich eine Nostalgie und auch der anderen Seite frage ich mich bei Filmen, warum ich das mal toll fand (sehr ernüchternd, ich sage nur …).

Immer wieder bin ich auf dem Weg mich neu zu betrachten, aus eingefahrenen Mustern heraus in ein neu auf meinen Einsichten basierendes Paradigma mich zu beziehen.

Den obligatorischen Roadster oder SUV fahre ich nicht, unpraktisch und
nicht meins..
Sehne ich mich nach meiner Jugend, noch nicht, melde mich wenn das bei mir ausgebrochen ist.

Also, er wird spannend.

Nett ist, ich kenne ganz viele Menschen die bald 60 werden, da habe ich ja noch ganz viel Zeit.

VG AD

Wie funktioniert ein Coaching?

Liebe Leserin, lieber Leser,

zu aller erst sollte geklärt werden, was mit Coaching denn gemeint ist.

Es gibt derzeit zwei beliebte Auslegungen des Begriffes:

  • Coaching als vier Augen Trainingssituation, z.B. im Rahmen einer Vor Ort Betreuung am Arbeitsplatz oder in vereinbarten Coachingsitzungen.
  • Coaching als Arbeitssitzung an von den Klienten mit Ihren Coachenden vereinbarten Themen. Hierbei kann es eine themenorientierte Wissenvermittlung geben, ist dabei aber nicht der Hauptfokus eines solchen Coachings.

Weitere Auslegungen des Begriffes gibt es auch, sollen aber nicht behandelt werden.

 

Wie funktioniert das ganze?

  • Es braucht die richtigen Menschen, sie müssen sich unterhalten und diese Themen sich zutrauen können!
  • Es muss eine Akzeptanz für die Themenstellung, die eventuelle Betroffenheit und die persönliche Perspektive der Klienten beim Coach vorliegen.
  • Es braucht einen Rahmen, in dem ein anstrengendes Arbeiten möglich ist, Kaffee und Tee, Kekse, Wasser, sind hier schon von Vorteil.

Das Coaching kann Lösungen produzieren, am Ende eines Coachings muss aber keine Lösung für Fragen und Problemstellungen stehen. Lösungen kann im Coaching zugearbeitet werden,  oft stellen diese sich parallel im Prozess oder als Folge des Coachings ein.

Auch in einer Vier Augen Arbeitssituation – oft z.B. Floor Walking genannt im EDV Kontext, sind die Fragestellungen und ihre eventuell zur Verfügung stehenden, auf dem Praxiswissen der beratenden Coaches beruhenden, Lösungen nicht kompatibel mit dem Arbeitsprozess der Klienten.

Das ist dann so!

  • Viel wichtiger ist dabei die Frage, welchen Anteil eines Lösungsvorschlages kann auf Klientenseite übernommen und weiter genutzt als Ausgangspunkt verwendet werden?

Wie auch beim Seminar kann das Coaching als Didaktischer Prozess der Erwachsenenbildung bzw. als Aspekt der beruflichen Weiterbildung verstanden werden.

Mit dem einen Unterschied:

  • Sind im Seminar viele an mit Ihren persönlichen Themen und damit verbundenen Wünschen und Zielen im Seminarprozess anwesend, so ist im Coaching die Situation etwas überschaubarer.
  • Aber Vorsicht, auch hier sind Erwartungshaltungen von Außen mit im Raum, am Arbeitsplatz.. vertreten.

Sich dieser Sach- und Erwartungslage (vier Seiten einer Nachricht…) klar zu sein, ist eine unabdingbare professionelle Perspektive! Ebenso benenne ich von Anfang an für mich diffus klingende oder unklar in Ihrer Abgrenzung (inhatlich, erwartungsorientiert und terminkritisch) erscheinende Punkte. Wenn nun ein oben erwähntes Vertrauens und Akzeptanzverhältnis wechselseitig besteht, kann recht viel bearbeitet und evtl. für die Klienten auf den Weg gebracht werden.

Herzliche Grüße

Ansgar Diekhöner